Tränen der Freude, lachende Gesichter, Umarmungen. Transparente, Jubelrufe und Beifall. So gestaltete sich der Empfang am Sonntag für unser WorldSkills Team. Als erster trat Nicola Batliner als Best of Nation aus dem Bus, gefolgt von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dem Expertenteam, dem Teamleiter, dem Technischen Delegierten und dem Offiziellen Delegierten. Bildungsministerin Dominique Hasler gratulierte als Erste, dann folgten Familienmitglieder, Freunde, Arbeitgeber, Arbeitskollegen und Fans. Der immer wieder aufbrausende Applaus zeigte, wie stolz alle auf die WorldSkiller 2019 sind. Zurecht, denn sie haben Liechtenstein in Kazan bestens vertreten. 

Gemeindevorsteher Tino Quaderer lud im Namen der Gemeinde Eschen alle Anwesenden in den Gemeindesaal ein, der bis auf den letzten Platz besetzt war. In Ansprachen würdigten Quaderer und Regierungsrätin Hasler die Leistungen der Teilnehmer, überbrachten Glückwünsche und Präsente. Stefan Sohler, Offizieller Delegierter von WorldSkills Liechtenstein, wendete sich an sein Team und an die vielen Gäste. Er war voller Lob und sichtlich bewegt über den grossartigen Empfang. 

Ein Resümee kann schon heute aus der Kampagne Kazan gezogen werden: Bei den grossen Nationen ist WorldSkills inzwischen auf oberster Strategieebene angekommen. Wladimir Putin wendete sich in Kazan eindrücklich an die Gäste und betonte die Bedeutung der Berufsbildung. In China, wo 2021 in Shanghai die nächsten WorldSkills stattfinden, nimmt sich ebenfalls die Staatsführung persönlich dem Ereignis an. Der Präsident Frankreichs, Emanuel Macron, hat sich persönlich für die Kandidatur in Lyon stark gemacht und erklärt das Thema zur Chefsache. Noch gehört Liechtenstein zu den besten 20 Nationen der Welt. Wir werden uns anstrengen müssen, um mithalten zu können. Bei unserer Tradition der dualen Berufsbildung sollte das eine Ehrensache sein.